Ernst W. Schneider

 
 

sedimented: das archäologische Prinzip


Bilder die gestalterisch und inhaltlich nicht dauerhaft überzeugen, verschwinden im Verlauf weiterer Mal- und Zeichenprozesse als bildnerische Sedimente in den unteren Malschichten der neu entstandenen Werke. Sie reichern die Bilder spürbar mit malerischer Substanz an und tragen so ihren Teil zur individuellen Biographie jedes Werkes bei. Dennoch existieren diese "verschwundenen Bilder" weiter, aber nur virtuell, als Fotographien in hunderten digitaler Bilddateien, die als unsichtbares Oeuvre den Umfang der sichtbaren Bilder um ein Vielfaches übersteigen.
Damit stellt diese unfangreiche, ausschließlich virtuelle Präsenz der sedimented pictures einen eigenständigen konzeptionellen Aspekt meiner künstlerischen Arbeit dar ...



2001
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